PRESSEMITTEILUNG

23.02.2012 - Zum Jahrestag der Atomkatastrophe in Fukushima am 11. März 2011

Zur Erinnerung: Vor einem Jahr, am 11. März 2011 ist in Fukushima, Japan, die bislang größte Atomkatastrophe der Menschheit passiert. In der Folge hat die Bundesregierung den sofortigen Stopp von 8 Atomkraftwerken in Deutschland verfügt und den Ausstieg aus der Atomenergie bis 2022 beschlossen.

Auch in Burgdorf hat sich eine politische Mehrheit für die Einleitung der Energiewende und den schnellen Umstieg auf erneuerbare Energien verständigt: im Gruppenvertrag zwischen SPD und GRÜNEN ist von beiden Fraktionen beschlossen worden, Burgdorf so schnell wie möglich vollständig mit regenerativer Energie zu versorgen und den CO2 Ausstoß erheblich zu verringern. 100.000 € pro Jahr will rot-grün für die Energiewende zur Verfügung stellen.

Nur wenn neue Anlagen zur Stromerzeugung aus Wind, Sonne, Wasser und Biomasse entstehen, wird die Stromerzeugung aus konventionellen Kraftwerken Schritt für Schritt überflüssig. Erst damit werden Schadstoffe tatsächlich vermieden, und erst das führt zu einer echten Umweltentlastung.

Daher gibt es aus GRÜNER Sicht keine Alternative zum Bezug von Ökostrom mit Neuanlagenquote. „Wir sehen in der Beschaffung von Naturstrom aus Neuanlagen einen echten Beitrag dazu, die Stromerzeugung in Deutschland und in Burgdorf schnell und nachhaltig zu verändern“, sagt der Fraktionsvorsitzende der Grünen Hartmut Braun. „Dieser Punkt ist einer von 4 Zielen, auf die sich rot-grün geeinigt hat und steht daher für die grüne Fraktion auch nicht zur Disposition.“

Die Grünen rufen dazu auf sich an den bundesweiten Protesten gegen Atomenergie am 11. März, ein Jahr nach Beginn der atomaren Katastrophe in Fukushima, zu beteiligen. Die Atomkraftgegner aus der Region treffen sich am Sonntag, den 11. März um 13.00 Uhr am Opernplatz in Hannover um zu erinnern, zu mahnen und zu demonstrieren: Schluss mit dem tödlichen Risiko Atomkraft!

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