Heldermanns Aussage zum MCG irritiert die Grünen
24.01.2012 - aus der Calenberger Zeitung
Heldermanns Aussage irritiert die Grünen Von Dirk Wirausky Gehrden. Die Bündnisgrünen haben Bürgermeister Hermann Heldermann scharf kritisiert. Heldermann hatte einen Neubau des Matthias-Claudius-Gymnasiums (MCG) abgelehnt und sich nachdrücklich für eine Sanierung des Gebäudekomplexes ausgesprochen. Aus finanziellen Gründen sehe er für die Stadt keinen Handlungsspielraum. Außerdem sei der gegenwärtige Standort des MCG historisch gewachsen und emotional besetzt. Die Grünen reagierten irritiert auf diese Äußerungen. Heldermann erteile ohne belastbare Kostenberechnungen der Sanierung des MCG einem möglichen Neubau vorschnell eine Absage, sagt Grünen-Ratsherr Heinz Strassmann. Nach Meinung der Grünen sei bei einer Investition dieser Größenordnung eine sorgfältige Prüfung aller Varianten, einschließlich eines Neubaus, erforderlich. „Für die MCG-Sanierung ist extra ein Arbeitskreis von Lehrern, Eltern, Schülern und Ratsmitgliedern installiert worden, der über verschiedene Varianten diskutiert hat“, sagt Strassmann. Er fordert die Offenlegung aller Daten, bevor eine Entscheidung getroffen wird. „Die wird dann allerdings nicht vom Bürgermeister getroffen, sondern vom Rat der Stadt“, sagt er. Die Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen, Eva Kiene-Stengel, fordert: „Es müssen alle Varianten und Details bis zum Schluss durchdacht und errechnet werden.“ Aus ihrer Sicht seien zahlreiche Fragen zurzeit noch nicht beantwortet. Nicht geprüft worden sei beispielsweise, wie es mit gemeinsamen Nutzungsmöglichkeiten an anderer Stelle aussehe. Zudem müsste bei der Planung die Entwicklung der Schülerzahl berücksichtigt werden. Geklärt werden müsste auch, wie die Inklusion am gegenwärtigen Standort des MCG umsetzbar sei. 24.01.2012 / LKCZ Seite 14 Ressort: GEHR











