Isernhagener Grüne gegen Asbestumlagerung
25.04.2008 - Auch wenn die politische Mehrheit der Region das Konzept über die Asbestumlagerung gebilligt hat, wir sind nicht überzeugt! Auf der "Informationsveranstaltung" in Altwarmbüchen sollte uns diese Vorstellung als mehrfache "win-win"-Planung verkauft werden. Die anwesenden BürgerInnen blieben skeptisch, denn sie tragen das Risiko und zahlen. Dazu stellen wir fest:
1. Jede Asbestfaser kann Krebs erzeugen und man hantiert beim aufbaggern, aufladen, transportieren über die A2 (ein der verkehrsreichsten Straßen Europas!), abladen und "endlagern" mit rund 8000 T reinem Asbest (160.000T Asbestschlamm mit einem mittleren Asbestgehalt von 5%).
2. Die Kosten zahlt überwiegend der Steuerzahler. Denn wer finanziert EU, Land, Region und Kommune? Von einer Inanspruchnahme der Fulgurit-Nachfolge-Firmen ist nicht die Rede. Ein inzwischen vorliegendes Rechtsgutachtens, das diesen Weg aufzeigt, wird nicht beachtet.
Weil die berechtigten Sorgen der Anlieger (sowohl in Wunstorf-Luthe, als auch in Lahe/Altwarmbüchen) ignoriert werden, haben wir uns dem
"Aktionsbündnis gegen die Asbest-(Ver-)Schiebung" angeschlossen. Alle BürgerInnen, die ebenso empfinden, sind aufgerufen dabei mitzuwirken. Das Bündnis plant Unterschriftenaktionen in Isernhagener Geschäften, eine Gegen-Informationsveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Umweltschutzverein, sowie die Einschaltung diverser Behörden und Organisationen wegen der vermutlichen Verschwendung von Steuergeldern. Kontakt-Tel: 0511-777720
Siehe auch Doku im Anhang!
Es gibt eine neue Info-Veranstaltung des Umweltschutzvereins s. Einladung siehe auch: Beitrag auf myheimat mit Kommentaren











