Isernhagener Grüne wenden sich wegen Asbestumlagerung an ihre Regionsfraktion
15.02.2008 - Nachdem der Regionspräsident Jagau sich in der Frage der Asbestschlamm-Umlagerung von Wunstorf nach Lahe positioniert hat ("Keine Alternative"HAZ 08.02.08) haben sich die Isernhägener Grünen jetzt an Ihre Regionsfraktion- und Partei gewandt.
Gleichzeitig haben sie den Ortsverband Wunstorf informiert. U.a. bestärkt durch kritische Bürgeräußerungen und den Isernhagener Umweltverein fordern sie Ihre Entscheidungsträger auf der Regionsebene auf, an ihrer kritischen Haltung fest zuhalten. Sie beziehen sich dabei auf eine von dem umweltpolitischen Sprecher Ulrich Schmersow unterzeichnet Presseerklärung vom November, in der die Regionsverwaltung aufgefordert wurde umweltgerechte Alternativen zur Umlagerung gleichberechtigt zu prüfen. Wörtlich heißt es in ihrem Schreiben: "Wir bitten euch herzlich, nicht wegen finanzieller Argumente die Gefahren für Mensch und Umwelt hintenan zustellen. Asbest bildet dann eine Gefahr wenn es freigesetzt wird. Vorher war von BigBags die Rede, jetzt soll wegen verminderten Asbestgehalts sogar als Schüttgut transportiert werden. Wenn man von den zu letzt genannten 160.000 T Transportmaterial ausgeht, macht das bei 5%igen Asbestanteil 8000 T reinen Asbest aus, mit dem da hantiert wird. Wenn man weiß, das jede einzelne Faser krebserzeugend ist, kann man nur von einem umgekehrten Lotteriespiel reden, beim dem die "Gewinner" die umliegende Bevölkerung sowohl in Wunstorf, als auch in Lahe ist." SL











