Heike Philipps

Mitglied des Rates der Stadt Laatzen, Beisitzerin im Vorstand des Ortsverbandes Laatzen von Bündnis 90/Die Grünen

Ratsfrau der Grünen im Stadtrat Laatzen

Seit 1979 wohne ich in Laatzen. Ich bin Jahrgang 1953, gelernte Bankkauffrau, aber seit 2006 im Ruhestand.


Was hat mich zur Politik gebracht?

Anfangs gab es in der Feldmark östlich der B6 noch Feldhamster. Den Niedergang der Natur innerhalb weniger Jahre machtlos erlebt zu haben, war einer der Gründe für erste Berührungen mit dem Rathaus in den oberen Etagen. Ein weiterer Grund lag darin, eine Lösung zu finden, meine 3 Kinder während der Berufstätigkeit im Kindergarten und im Hort unterzubringen – nirgends war ein Platz frei. Die Kirche war es dann, die helfen konnte!

Meine vergeblichen Versuche, in den 80er Jahren gegen rücksichtslose Bauaktivitäten in unserem Wohnumfeld zu intervenieren, um Frosch und Fisch zu retten und den Bach als offenen Graben und als Lieblingsspielplatz für hier wohnende Kinder zu belassen, veranlassten mich, 1989 zu den Laatzener Grünen vorzustoßen.


Welche Erfahrungen bringe ich mit?

Seit 1991 war ich ein Jahrzehnt stellvertretende Ortsbürgermeisterin. Derzeit bin ich Ratsfrau im Laatzener Stadtrat und zuständig für den Ausschuss Gesellschaft, Sport und Soziales sowie den Schulausschuss.

Weitere Schwerpunkte liegen mir am Herzen: Umwelt-, Natur- und Klimaschutz. Von Beginn an habe ich über 2 Jahrzehnte lang sehr intensiv die Laatzener AGENDA21 Bewegung (frühere Tische Umwelt und Energie) begleitet.

Immer wieder investierte ich viel Zeit im Rahmen der BürgerInnenbeteiligung zu Themen wie „Stadtmarketing“, „Klimaschutz“ und „Laatzen wird top“, Ideen wurden zwar gebraucht, aber letztendlich haben andere entschieden, was umgesetzt wurde.

Solange ich denken kann, gehören Tier- und Wildtierschutz zu meinem Leben, stärke ich mit meiner Mitgliedschaft Tierschutzvereinen, dem BUND und Greenpeace den Rücken.

Viele im Ort kennen mich aus dem IGELHAUS in Grasdorf, das ich 1998 ins Leben gerufen habe. In meinem Haushalt haben zwei Tierheim-Hunde ihren Platz.


Für meine künftige Kommunalpolitik ist mir gleichermaßen wichtig:


  • soziale Probleme sensibel anzugehen, abzuklären, ob Angebote noch zeitgemäß sind, Jugendliche zu fragen, was sie suchen.
  • Menschen, die Rechtsansprüche auf Hilfeleistung haben, nicht als Bittsteller zu behandeln.
  • alle zusätzlichen Ausgaben im Haushalt auf den Prüfstand zu stellen.
  • dem längst verpassten Anschluss zur Natur entgegenzuwirken.


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