Regina Asendorf
Direktkandidatin für die Landtagswahl 2013, Vorsitzende des Ortsverbandes Laatzen, Mitglied des Rates der Stadt Laatzen, Sprecherin der LAG Landwirtschaft, ländlicher Raum, Tierschutz
Regina Asendorf
Zu meiner Person:
Ich bin 50 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder. Geboren wurde ich auf einem landwirtschaftlichen Betrieb im Wangerland (Landkreis Friesland). In Laatzen lebe ich seit 16 Jahren.Nach einer Gartenbaulehre habe ich Agrarwissenschaften in Göttingen studiert und danach das zweite Staatsexamen für den höheren Verwaltungsdienst abgelegt. Seit 22 Jahren bin ich bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen beschäftigt.
Seit der letzten Kommunalwahl bin ich Mitglied des Rates der Stadt Laatzen.
Welche beruflichen Erfahrungen ich mitbringe:
In der Zeit bei der Landwirtschaftskammer befasste ich mich mit folgenden Themen:
– Ausgleichszahlungen in Wasserschutzgebieten
– landwirtschaftliche Fachbeiträge zur Regionalplanung
– Stellungnahmen z.B. zum Hochwasserschutz
– landwirtschaftliche Fachgutachten u. a. im Rahmen von Naturschutzplanungen (Elbtalaue), Mitarbeit in Fachgremien
– Erstellung der Agrarstrukturellen Entwicklungsplanung „Hemmingen/Leineterrassen“ im Zuge des Ausbaus der B3
– Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, Mitarbeit in Fachgremien
– Klimawandel: Folgen, Vermeidungsstrategien und Anpassungsmöglichkeiten: Abordnung an das Landwirtschaftsministerium, Arbeit in den Fachgremien Biopatente: Aufdeckung des Biopatents auf ein äthiopisches Getreide, sowie die Vorbereitung auf das Verfahren zur Aufhebung des Patents im internationalen Kontext.
Meine ehrenamtliche Erfahrung:
Neben der beruflichen Einbindung habe ich mich 13 Jahre ehrenamtlich als Elternsprecherin in Kindergärten St. Marien und Wülferoder Straße Laatzen und in der Grundschule Grasdorf, zuletzt als Schulelternsprecherin, sowie im Vorstand des Fördervereins der Grundschule Grasdorf engagiert.Warum ich mich bei den Grünen engagiere:
Berufliche und ehrenamtliche Erfahrung möchte ich in politische Arbeit umsetzen. Wichtig ist mir die Zusammenarbeit mit den Grünen vor Ort und engagierten Gruppen und Bürgern. Ich kann nicht alles, aber mit Euch zusammen kann ich viel bewegen. Ich möchte mich darauf konzentrieren, was alles geht und nicht umgekehrt. Politik wird zunehmend zur Verhandlungsdemokratie und wird von Wirtschaftseliten bestimmt, die sich einbilden, unsere Zukunft bestimmen zu können. Im Ergebnis haben wir die Wirtschaftskrise und den Klimawandel. Mit Verantwortung hat das wenig zu tun. Es wird Zeit, dass wir uns die Verantwortung zurückholen. Ich zumindest möchte nicht eines Tages bedauern müssen, nicht gehandelt zu haben.Welche politischen Ziele ich erreichen möchte:
Mobilität ist ein Thema der Zukunft, denn das Auto hat als Statussymbol ausgedient. Für die Entwicklung der Kommunen wird die Lösung der Infrastrukturellen Fragen immer wichtiger. Die Energieversorgung ist das nächste Zukunftsthema. Wie sollen die Kommunen in Zukunft mit Energie versorgt werden und welche Form der Energie soll es dann sein? Wie kann noch weiter Energie eingespart werden? Lokale Lösungen werden in Zukunft gefragt sein.Die Schulpolitik muss endlich zur Befriedung führen und Erkenntnisse aus den Erfahrungen gut laufender Projekte umgesetzt werden. Aus meiner ehrenamtlichen Tätigkeit in der Schule und der ständigen Auseinandersetzung mit dem Thema sind mir ein paar Punkte besonders wichtig: Entlastung der Schulleiter, Erhaltung kleinerer Schulen, Unterstützung ehrenamtlicher Tätigkeiten, Technische Ausstattung der Schulen und entsprechende Fachkräfte, die damit umgehen und sie pflegen können.
Ich messe dem Ehrenamt in Zukunft einen sehr viel höheren Stellenwert in unserer Gesellschaft zu. Bürgerarbeit für das Gemeinwohl ist bereits und wird zunehmend ein wertvoller unabdingbarer Beitrag zur Entwicklung unserer Gesellschaft sein. Darin zu investieren heißt langfristig gespart zu haben.
Gesundheit ist ein wichtiges Thema, dass mit der Ernährung beginnt und sich in diesem Punkt ganz besonders mit meinem Schwerpunktthema „Landwirtschaft“ überschneidet. Aufklärung und Bildung im Bereich der Ernährung und der damit zusammenhängenden Frage der Qualität von Nahrungsmitteln und deren Zubereitung sowie dem vermeiden von Lebensmittelabfall sind drängende Themen, die unbedingt verstärkt in die Gesellschaft gebracht werden müssen.
Nachhaltige Arbeitsplätze sind die Entwicklungsbasis der Kommunen. Nachhaltig bedeutet für mich, dass neben den ökonomischen auch soziale und ökologische Ziele einbezogen werden müssen. Für die Kommunen ist eine Kosten-Nutzen-Analyse vor diesem Hintergrund unabdingbar. Nicht zuletzt auch deshalb, um Projekte für die Bürger akzeptabel zu gestalten. Nur wenn die Bürger die Projekte mittragen, werden sie ein Teil der Kommune, sonst bleiben sie ein Fremdkörper und ständiges Ärgernis.











