Lehrter Grüne gegen rigorose Stadtparksatzung und für Erhalt des Parkschlösschens!

17.07.2006 - Die Lehrter Grünen haben bei ihrer Radtour außerdem an eine weitere Position erinnert: Sie wollen keinen "Riesen-Baumarkt" auf dem C-Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik.

künftig nicht mehr möglich?

Am vergangenen Sonntag haben die Lehrter Grünen auf ihrer ersten grünen Spazierfahrt in diesem Sommer mehrere kommunalpolitisch interessante Ziele besucht, darunter anderem den neuen Stadtpark, das Parkschlösschen und das so genannte C-Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik. Begleitet wurden die Lehrter Grünen von mehreren interessierten Lehrter BürgerInnen.

Gleich zu Beginn der Fahrradtour waren die Beiträge nicht auf den Wahlkampf sondern auf die Tagespolitik gerichtet. Im neuen Lehrter Stadtpark sprachen sie sich gegen eine rigorose Stadtparksatzung aus, die unter anderem Veranstaltungen untersagen und mit patrouillierenden 1-Euro-Jobbern durchgesetzt werden soll.

"Wir stellen uns den Park ganz anders vor. Es soll ein Bürgerpark sein, in dem die Menschen sich gerne aufhalten" - so Ronald Schütz, (Fraktionsvorsitzender der Lehrter Grünen). Da müsse es auch erlaubt sein, auf dem Rasen zu picknicken, die Tribüne der Kletterwand wie ein Atrium für eine Veranstaltung zu nutzen oder auch mal einen Grill zu nutzen. Von öffentlichem Interesse müsse dabei lediglich sein, dass die Nutzung des Parks keine Spuren hinterlasse und zum Beispiel Müll von den BesucherInnen entsorgt werde.

Unterwegs auf der Fahrradtour wiesen Ronald Schütz und Andrea Strzalla (Sprecherin der Lehrter Grünen) darauf hin, dass sie sich bezüglich des Parkschlösschen bereits festgelegt haben: die Lehrter Grünen wollen es erhalten. Noch geklärt werden müsse die künftige Nutzung. Schütz hat in einem kleinen Vortrag aber schon angedeutet, dass es an kreativen Vorschlägen hierfür nicht fehlt.

Am letzten Punkt der Tour wiesen die beiden schließlich auf die Position der Grünen zur noch unbebauten Restfläche der Zuckerfabrik (der so genannten C-Fläche) hin: Die Lehrter Grünen sind strikt gegen eine Ansiedlung eines überdimensionierten Bau- und Gartenmarktes. Er würde den bestehenden Märkten in Lehrte und Arpke überflüssige Konkurrenz machen und so lokal gewachsene Betriebe unnötig gefährden.


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