...und nun, Herr Meyer?
03.02.2009 - - ein Beispiel "bürgerlicher"? Politik in Neustadt
Überrascht waren die Neustädter schon, als sich der Mitgliederbestand der Neustädter CDU Anfang August 2008 plötzlich und unerwartet durch den Beitritt vieler neuer Mitglieder, vornehmlich von Geschäftsleuten, annähernd verdoppelte. Noch mehr überrascht waren die Neustädter, als sich in direkter Folge dieses massenhaften Anwachsens politischer Präsenz eine Dreiparteienkoalition bildete, eine Gruppe, die sich gern als "Bürgerliche Mehrheit" darstellt, in welcher sich Politiker arrangierten, die eigentlich nichts mehr zusammen bewegen wollten. Nun, wenn diese Politiker "bürgerlich" sind, was sind dann die anderen? Die Überraschung wurde getoppt durch die Erkenntnis, dass nun ein Newcomer das Sagen hatte; Detlev Meyer trat an, um Neustadt "lebenswerter" zu machen. Im Besitz der neuen Hausmacht im Rat stieg sogleich das Selbstwertgefühl der neuen "Bürgerlichen? Mehrheit" und so ersann sie eine entsprechende Strategie: Durchsetzung ihrer Hegemonieansprüche auf allen kommunalen Entscheidungsebenen und Demontage des Bürgermeisters. Das sollte am Besten mit der Demonstration von "Finanz-Kompetenz" gelingen. Diese Demonstration ging bislang aber daneben, mit Spendierhosen Einsparungen einzufordern, klappt nicht wirklich. Und so versucht sich diese "Bürgerliche? Mehrheitsgruppe" mit Pappkartonspielen aus der Affäre zu retten. Wie soll es also weiter gehen, Herr Meyer?
Rolf Manske











