Wie leben wir in Neustadt 2030?
05.05.2011 - Experten und Bürger diskutieren Perspektiven für Neustadts Zukunft
"Demografischer Wandel" ist ein dürres Wort, das keine Bilder im Kopf erzeugt, aber er wird ein großes Problem für unsere Gesellschaft und auch für Neustadt. Welche Trends zu erwarten sind und wie man dem entgegensteuern kann, diskutieren Experten, Bürger und Unternehmen auf Einladung von SPD und Grünen am 12. Mai in Suttorf. "Die Gesellschaft" wird älter, aber was bedeutet das für Neustadt? Wie wird unsere Stadt in 20 Jahren aussehen? Wie lebendig sind unsere Dörfer dann? Wieviel alte Menschen und wie werden sie versorgt? Wieviel Kinder wird es geben, wo gehen sie in Kita und Schule? Verfallen Hofanlagen und kleine Ortschaften? Wer wird wo Arbeit finden, wo können wir einkaufen? Was ist mit Ärzten und Apotheke? Geht noch irgendetwas ohne Auto? Wie werden Straßen, Wasserversorgung und Abwasser instand gehalten? Was tun Dorfgemeinschaften und welche Bedeutung haben sie in 20 Jahren?
"Die neue Freizügigkeit in der EU seit dem 1. Mai wird den Fachkräftemangel und den Bevölkerungsrückgang kaum aufhalten können", weisen SPD und Grüne auf die Aktualität des Themas hin. "Deshalb wollen wir mit Experten und Bürgern über diese wichtige Zukunftsfrage diskutieren."
Eingeladen sind als Experten: Herbert Kruse, Kreissiedlungsgesellschaft Hannover, Prof. Axel Priebs, Planungs-Dezernent der Region Hannover, Uwe Sternbeck, Bürgermeisterkandidat, und als Moderator Klaus Spennes, früher Stadtplaner in Neustadt.
Das Forum "Demografischer Wandel" findet statt am 12. Mai, 19:30 Uhr im Gasthof "Zur Krone" in Suttorf.











