Grüne wollen Brelinger Berg vor Landesregierung schützen

04.06.2012 -

Die Landesregierung will den Brelinger Berg zerstören. Sie erlaubt das „Durchbaggern“ des Berges. Als Grund wurde mittel- bis langfristiger Versorgungsbedarf beim Rohstoff Kies genannt. „Wir haben in der Region genug Kiesabbau – unser Berg muss nicht zerstört werden!“, betont Brigitte Nieße, regionalplanungspolitische Sprecherin der GRÜNEN Regionsfraktion.

Die Niedersächsische Landesregierung will ihr Landes-Raumordnungsprogramm im Bereich des westlichen Brelinger Berges ändern. Sie will damit die Kiesabbaufläche verdoppeln und eine Verbindung zwischen zwei vorhandenen Abbaubereichen herstellen. Damit wird der Brelinger Berg zukünftig zerteilt, obwohl das Gebiet ein einmaliger Landschaftsraum ist, der große Bedeutung für Flora und Fauna hat. Als Erholungsgebiet ist es zugleich Landschaftsschutzgebiet. „Der Berg ist für uns viel zu wichtig, als dass wir die Zerstörung zulassen könnten“, so Nieße.

Im Jahr 2005 gab es bereits eine Lösung, die die Interessen im Bereich Naherholung und Naturschutz berücksichtigt hatte. „Wir sehen nicht ein, warum die Landesregierung den Kompromiss aufgibt“, sagt die Regionsabgeordnete. „Die Zerstörung des Brelinger Berges ist unnötig!“

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