Grüne Anfrage "Energiepass öffentliche Gebäude"
15.10.2007 - Aussagen zum Stromverbrauch sind aus Klimaschutzsicht besonders bedeutsam, weil laut der Klimaschutzbilanz Hannover fast 50 % der CO2-Emissionen aus dem Strombereich stammen.
2002 wurde die Europäische Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäu-den erlassen. Die daraufhin erneuerte Energieeinsparverordnung des Bundes 2007/2008 bezieht auch öffentliche Gebäude ein. So müssen ab Juli 2009 Energie-ausweise für große Dienstleistungsgebäude mit über 1.000 Quadratmetern Nutzfläche und regem Publikumsverkehr erstellt werden. Diese müssen Aussagen zum Wärmeverbrauch und zum Stromverbrauch für Beleuchtung, Lüftung, Kühlung etc. enthalten.
Aussagen zum Stromverbrauch sind aus Klimaschutzsicht besonders bedeutsam, weil laut der Klimaschutzbilanz Hannover fast 50 % der CO2-Emissionen aus dem Strombereich stammen.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:
1. Für welche städtischen Gebäude einschließlich der Eigenbetriebe ist ein Energie-pass aufzustellen?
2. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, ihren Stromverbrauch zu reduzieren, der laut der Klimaschutzbilanz Hannover trotz bisheriger Einsparbemühungen steigt?
3. Wie streng sind die verwaltungsinternen Vorgaben zur Energieeffizienz im Zuge der Beschaffung insbesondere von EDV und Informations- und Kommunikationstechnik?
Lothar Schlieckau, Fraktionsvorsitzender











