7 Cent für die Rettung des Yasuni-Regenwaldes

23.11.2011 - Die Mitglieder des Regionsverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hannover unterstützen das Projekt zur Rettung des Yasuni-Regenwaldes in Ecuador mit einer Spende von 150 Euro.

Ratsfrau Maaret Westphely, Regionsvorsitzender Christian Gailus und Regionsabgeordnete Silvia Hesse.

"Es ist eine Schande, dass die zugesicherten Gelder zur Rettung des Nationalparkes durch die HaushälterInnen von CDU und FDP auf Druck von Minister Niebel blockiert werden", sagte Christian Gailus, Vorsitzender des Grünen Regionsverbands.
Die einst zugesicherten Gelder seien dringend notwendig für eine Abkehr von fossilen Brennstoffen und die globale Diskussion über nachhaltige, umweltschonende und sichere Energiequellen. Auch die Zerstörung des Lebensraums der indigenen Gruppen im Yasuni Nationalpark sei empörend.

Die Grüne Ratsfrau Maaret Westphely betont: "Die Stadt Hannover setzt sich seit über 20 Jahren zusammen mit dem Klima-Bündnis zum Schutz der indigenen Gruppen in Regenwäldern ein. Die Yasuni-ITT Initiative ist eine Möglichkeit, sich für den Erhalt des Lebensraum einzusetzten."

Christian Gailus ergänzt: "Wenn jede Bürgerin und jeder Bürger 7 Cent spendet, können wir den deutschen Anteil stemmen und so dem Projekt zum Erfolg verhelfen. Wir GRÜNE unterstützend diese Projekt und werden auch weiterhin mithelfen."

Die Grünen in der Region sind bei ihrer letzen Mitgliederversammlung der Yasuni-Initiative beigetreten und haben an diesem Tag 150 Euro Spenden von den Mitgliedern gesammelt. Auch weiterhin werden sie Spenden für das Projekt sammeln.

Hintergrund:
Die Wirtschaft Ecuadors steht seit über vierzig Jahren in einer verheerenden Abhängigkeit zu Erdölexporten. Die Yasuni-ITT Initiative der ecuadorianischen Regierung soll nun einen der letzten unberührten Naturschätze der Welt, den Yasuni-Nationalpark, vor Ölbohrungen retten. Auf die Hälfte der zu erwartenden Einnahmen durch die Erdölförderung will das Land verzichten, die andere Hälfte soll die internationale Gemeinschaft bereitstellen. Kanzlerin Merkel und der Bundestag sicherten bereits deutsche Unterstützung zu, doch FDP-Entwicklungsminister Dirk Niebel blockierte die Initiative.

Weitere Informationen unter www.saveyasuni.eu

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