GRÜNe für Linden-Limmer
Das Programm der Grünen Linden-Limmer zur Kommunalwahl am 11. September 2011
Das Grüne Team für Linden-Limmer
Lebendige Vielfalt durch Bildung und Kultur
Ein lebendiges und vielfältiges Miteinander braucht ein attraktives Bildungs- und Kulturangebot. Wir setzen uns für gleiche Bildungs- und Teilhabechancen ein. Deswegen fordern wir:
- Betreuung und Förderung für jedes Kind ab Krabbelalter,
- feste Angebote zur Sprachförderung in allen Kindertagesstätten,
- weitere Familienzentren im Stadtbezirk zur Verbesserung des Angebots insbesondere zur Bildung und Beratung von Eltern in Erziehungs- und anderen Fragen, einschl. medizinischer Prävention und Sprachförderung,
- Ganztagsschulen, die sich als Lern- und Lebensräume dem Quartier öffnen, die Inklusion ermöglichen und an denen bei Bedarf SchulpsychologInnenn und SozialarbeiterInnen fest eingestellt werden,
- Fortentwicklung der lebendigen Stadtteilkulturarbeit u.a. bei FAUST, dem Freizeitheim und dem Treffpunkt Allerweg.
Beteiligung und Mitsprache der Menschen im Bezirk
Die Menschen in Linden-Limmer kennen ihren Bezirk am besten. Die Menschen in Linden-Limmer sind die besten ExpertInnen für ihr Quartier. Wir wünschen uns deswegen eine aktive Beteiligung von Mädchen, Jungen, Frauen und Männern aus dem Stadtteil und unterstützen u.a.
- Projekte für die Sicherung von Schulwegen, bei denen Kinder Vorschläge entwickeln,
- das Kinder- und Jugendforum Limmer für eine junge Stadtteilpolitik,
- die Sanierungskommission in Limmer.
Wir wollen mehr politische Kompetenzen in den Stadtbezirken. Deswegen fordern wir:
- mehr Informationen und Versammlungen für die Menschen zu Stadtteilplanung und anderen wichtigen Themen, wie die Entwicklung des Geländes der ehemaligen Hautklinik in Linden-Süd,
- mehr Macht für die Bezirksräte als „Petitionsausschüsse“ und als Entscheider über stadtteilbezogene Investitionen wie z.B. für Spielplätze, Jugendeinrichtungen, Straßen.
Mobilität für alle
Wir wollen attraktive Mobilitätsangebote für alle in Linden und Limmer schaffen und umweltverträgliche Alternativen fördern. Deshalb fordern wir:
- eine attraktive Rad- und Fußgängerinfrastruktur,
- einen barrierefreien Zugang zum öffentlichen Nahverkehr für alle, z.B. durch Niederflurbusse und –bahnen auf der Limmerstraße,
- eine direkte ÖPNV-Verbindung zwischen Linden-Süd und Linden-Nord über die Blumenauer Straße,
- eine Erhöhung der Stadtbahntakte,
- weitere Car Sharing-Standorte in Linden und Limmer, mehr Sicherheit in der Fußgängerzone Limmerstraße durch Verlegung der Buslinie 700.
Attraktive Plätze und mehr Grün
Wir wollen die Aufenthalts- und Lebensqualität in Linden und Limmer erhöhen. Deswegen fordern wir:
- Lärmschutzmaßnahmen wie die seit langem von uns angeregte Lärmschutzwand am Westschnellweg,
- die Attraktivitätssteigerung von Straßen und Plätzen wie dem Pfarrlandplatz, z.B. im Rahmen des Programms „Hannover schafft Platz“,
- den Erhalt bzw. Ersatz von Straßenbäumen, da diese wichtiges Grün in unseren dicht besiedelten Stadtbezirk bringen,
- die aktive Förderung von Fassaden- und Innenhofbegrünung – der jährlich stattfindende städtische Wettbewerb dazu reicht nicht aus,
- neue Konzepte für Grünflächen am Fluss und anderswo, z.B. die Öffnung der ehemaligen Kohlebahn als Grün- und Freifläche, perspektivisch könnte die Strecke als Fahrradverbindung zum Lindener Hafenausgebaut werden.
Lokale Ökonomie für Arbeitsplätze und mehr Lebensqualität
Um Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern und die Lebensqualität im Stadtteil zu erhöhen, setzen wir uns für die Förderung des Kleingewerbes ein. Deswegen unterstützen wir:
- die Initiativen der Gewerbetreibenden an der Deisterstraße, am Schwarzen Bären und an der Limmerstraße, um den Einzelhandel vor Ort zu erhalten und zu stärken,
- das Existenzgründungs- und Unternehmerinnenzentrum sowie den Ökologischen Gewerbehof Linden,
- die Ausbildungsinitiative für Jugendliche und fordern darüber hinaus ein stärkeres Engagement des „JobCenter der Region Hannover“ in Linden-Limmer.
Attraktiver, bezahlbarer Wohnraum und neue Wohnkonzepte
Gerade die Vielfalt der Bewohnerinnen und Bewohner macht Linden-Limmer so attraktiv und lebenswert. Wir wollen, dass das so bleibt und niemand aus unserem Bezirk verdrängt wird. Wir fordern und unterstützen daher:
- Projekte für gemeinsames Wohnen wie Alten-Wohngemeinschaften und Mehrgenerationenhäuser, um auch für ältere Menschen attraktiven Wohnraum zu schaffen,
- den Erhalt von bezahlbarem Wohnraum und Angeboten für soziales Wohnen in Linden-Limmer, z.B. durch die Förderung kleiner, stadtteilbezogener Genossenschaften oder Baugruppen.
Klima- und stadtteilverträgliches Bauen
In Zeiten des Klimawandels steht Klimaschutz auch beim Bauen ganz oben auf der Tagesordnung. Neben Klimaschutz ist aber auch wichtig, dass sich Neues in Altes einfügt und dass alte, das Bild des Stadtteils prägende Bausubstanz erhalten bleibt. Wir fordern daher:
- einen Vorrang sowohl für Wärmedämmung als auch für Blockheizkraftwerke, Nahwärme, Solaranlagen und andere erneuerbare Wärme- und Energielieferanten bei anstehenden energetischen Sanierungsprojekten und der Entwicklung des neuen Stadtteils „Wasserstadt Limmer“ sowie bei weiteren Bauvorhaben auf Brachen und in Baulücken,
- den Erhalt historischer Bausubstanz wie den Conti-Turm auf dem Gelände der „Wasserstadt Limmer“.
Zu guter Letzt
Wer uns nicht nur wählen, sondern auch mitmachen will, ist herzlich eingeladen auf unserer Internet-Seite oder gleich direkt mittwochs bei unseren Stadtteilgruppentreffen (aktuelle Termine hier) vorbeizuschauen. Aktuelles und mehr gibt es auch jederzeit auf der Facebook-Seite der Grünen Linden-Limmer.










