Andreas Quasten

Mitglied des Rates der Stadt Laatzen, Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen im Ortsrat Laatzen, Mitglied des Regionsparteirates

Wer ich bin und was ich so mache:

Ich bin 39 Jahre alt und wohne seit 2005 in Laatzen. Durch meine Großeltern, die hier lebten, habe ich aber seit fast 30 Jahren einen Bezug zu dieser Stadt. Leine-Center und Leinemasch kenne ich schon seit meiner Kindheit. Bis vor Kurzem war ich noch Student (Geschichte und Politikwissenschaft an der Uni in Hannover). In den letzten Jahren arbeitete ich als Nachhilfelehrer, in einer Firma in Rethen und in einem Café in Laatzen sowie nach wie vor beim NDR in Hannover (Fernseharchiv).

Außer bei den Grünen bin ich Mitglied bei PRO ASYL, bei ver.di und bei Mehr Demokratie. Ich unterstütze Mobile in Pattensen und die Save-me-Kampagne, bin als ehrenamtlicher Mentor bei MENTOR - die Leselernhelfer, an einer Laatzener Schule tätig, und ich bin Mitglied der AG Kulturen in Laatzen, was mir beides sehr wichtig ist. Als Fan von Hannover 96 und langjähriger Dauerkarteninhaber weiß ich sehr genau, was Leidensfähigkeit bedeutet - aber auch, dass sich Geduld auszahlen kann. Das ist in der Politik ähnlich. Ein langer Weg zum Ziel erfordert einen langen Atem.


Warum ich mich bei den Grünen engagiere:

Mitglied der Grünen wurde ich zu Beginn des Jahres 1998. Damals war Helmut Kohl noch Kanzler – und ich wollte unbedingt, dass sich das ändert! Vorher war ich bereits bei der Grünen Jugend und der Grünen Hochschulgruppe aktiv. Dass die Grünen meine politische Heimat wurden, lag nicht nur an der Umweltpolitik und dem Kampf gegen die Atomkraft, sondern vor allem an der furchtbaren und menschenfeindlichen Asyldebatte der frühen 90er Jahre – mit fremdenfeindlich motivierten Morden als Folge! Die Flüchtlings- und die Integrationspolitik sind für mich Gradmesser des Zustandes einer Demokratie, wie ich sie mir wünsche: weltoffen, tolerant, vielfältig, bunt und lebendig. Deshalb GRÜN! Und deshalb bin ich bei den Grünen auch Mitglied der LAG Migration und Flüchtlinge.


Warum ich in Laatzen kandidiert habe:

In Laatzen habe ich gemerkt, wie wichtig und wie interessant Kommunalpolitik ist. Ich habe mich zunehmend für die Belange der Menschen in meinem Umfeld und die Entwicklung der Stadt interessiert. Deshalb möchte ich für die Grünen jetzt - nach der Kommunalwahl - im Stadtrat und im Ortsrat Laatzen für deren Ziele und Ideen kämpfen und werben. Starke und mehr Grüne im Rat sind gut für Laatzen.


Welche Erfahrungen ich mitbringe:

Zweieinhalb Jahre war ich – gemeinsam mit Britt Wischhusen – Vorsitzender des Ortsverbandes Laatzen von Bündnis 90/Die Grünen („Doppelspitze“). In dieser Zeit habe ich viele Erfahrungen gesammelt. Außerdem bin ich Mitglied des Regionsparteirates der Grünen. In einem meiner Schwerpunktthemen, Migration und Integration, habe ich Erfahrungen gesammelt, indem ich fünf Jahre lang das Migrationsarchiv einer Dokumentationsstelle betreut habe. Meine langjährige Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat mich sehr geprägt und meinen Blick für das Wesentliche geschärft. Außerdem bin ich demo-erfahren: In den letzten Jahren habe ich im Wendland, in Hannover und in Berlin gegen Atomkraft und für eine echte Energiewende demonstriert.


Welche Ziele ich erreichen möchte:

Ich möchte, dass die Stadt Laatzen die „Charta der Vielfalt“ unterschreibt und sich der „Save-me-Kampagne“ zum Schutz von Flüchtlingen anschließt. In Laatzen wird bereits viel für Integration getan, aber es fehlt für Menschen mit Migrationshintergrund ein kommunales Beteiligungsgremium als Vertretung der Interessen und Anliegen. Dies könnte und sollte ein Integrationsbeirat leisten. Ich werde mich auch für das Amt einer/s Integrationsbeauftragten einsetzen. Ebenso werde ich mich für das Amt einer/s Behindertenbeauftragten einsetzen. Ich unterstütze das Vorhaben, ein richtiges Stadtarchiv in Laatzen zu etablieren, also das bisherige auszubauen bzw. woanders unterbringen und aufzuwerten. Unsere Stadt hat eine vielfältige Geschichte. Die Erinnerungskultur ist mir ein großes Anliegen. In dem Bereich gab es in Laatzen bereits großartige Projekte. Ich möchte, dass Laatzen-Mitte wirklich „top wird“, auch wenn die Regierung das Programm „Soziale Stadt“ ebenso zusammenkürzt wie die Mittel für eine effektive Jugendarbeit. Ich möchte, dass es künftig eine Kultur des Zuhörens und eine noch bessere BürgerInnenbeteiligung in Laatzen gibt, bei der die Vernetzung von Politik, Ehrenamtlichen, Vereinen, Verbänden, Schulen und Jugendhilfe intensiviert wird – im Interesse aller Menschen, die hier leben.


Welches Motto mir sehr gefällt:


„Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.“
(Dieter Hildebrandt)

Wer Visionen hat, sollte nicht unbedingt zum Arzt gehen. Wer aber nur oder gar keine Visionen hat, der sollte sich besser aus der Politik heraushalten, finde ich. Eine letzte Frage: Darf Kommunalpolitik auch Spaß machen? Nein. Sie muss!!!


Mail: andreas.quasten@gmx.de
Fon: 0511 - 83 43 47

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