Carolin Friedemann (BTW)
Bundestagswahl-Direktkandidatin im Wahlkreis 42 (Hannover-Nord)
Politik ist nicht einfach ein Job, das Mandat ist kein Selbstzweck - ich kandidiere um der Stimme der Bürger_innen wieder mehr Gewicht in der Politik zu verleihen. Es ist unsere Aufgabe, unsere Gesellschaft zu vertreten, dazu gehört vor allem das Zuhören und Annehmen von Ideen und Kritik. Das habe ich mir zum wichtigsten Ziel gesetzt.
Für eine neue Politik der Gleichberechtigung!
In den letzten Jahrzehnten hat sich Dank der Emanzipationsbewegung sehr viel in Sachen Gleichberechtigung von Frauen und Männern getan. Dennoch sind wir weit von wirklicher Gleichberechtigung entfernt. Das Thema wird teilweise sogar mit dem Begriff "Gedöns" abgetan. Eine Unglaublichkeit!
Mir geht es darum, eine geschlechterGERECHTE Politik zu schaffen: das bedeutet unter anderem
• gleicher Lohn für gleiche Arbeit
• mehr Männer in die KiTas und Pflegeberufe
• mehr Frauen in Industrie und Politik!
Es darf nicht sein, dass soziale Berufe, die für unsere Gesellschaft von großer Wichtigkeit sind und in denen vor in denen vor allem Frauen arbeiten, deutlich schlechter bezahlt werden als technische Berufe, in denen überwiegend Männer arbeiten. Es wird Zeit, dass beide Bereiche, die wichtig sind, endlich die gleiche gesellschaftliche Anerkennung erfahren! Dabei geht es mir nicht nur darum, Frauen in Führungspositionen zu bringen, sondern vielmehr, dass Frauen, die in der Pflege tätig sind, Respekt gezollt wird, genauso wie den Männern, die sich für eine Auszeit zugunsten ihrer Familie entscheiden. Egal, wie sich jemand entscheidet zu leben, er oder sie sollte die Möglichkeit unabhängig vom Geschlecht dazu haben und gesellschaftlich respektiert werden.
Eine soziale Grundsicherung für alle! In meiner politischen Tätigkeit treibt mich seit jeher das Ideal an, in einer Gesellschaft zu leben, in der alle leben können, wie es ihren Vorstellungen entspricht und zwar ohne Angst - sei es vor der Zukunft oder in Sorge um nahestehende Menschen. Die derzeitige Wirtschaftkrise, deren ganze Auswirkungen wir momentan wohl noch nicht absehen können, zeigt, dass wir in einem System leben, das auf Dauer nicht funktionieren kann. Warum sollen immer weniger Menschen immer mehr arbeiten, dabei vielleicht unglücklich sein oder noch nicht mal so viel verdienen, dass sie davon leben können? Und trotzdem fährt die Wirtschaft gegen die Wand.
Als Ausweg sehe ich eine Änderung unserer Gesellschaft, konkret: die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens für alle. Hinter dieser Idee steht, dass jedeR einen festen Betrag pro Monat zur Verfügung hat. Das heißt nicht, niemand arbeitet mehr, sondern: niemand wird mehr gezwungen einer unwürdigen Tätigkeit nachzugehen und unbezahlte Pflege- und Hausarbeit werden endlich anerkannt. Ich sehe vor allem die Chance, dass unsere Gesellschaft gerechter wird, die Menschen mehr von ihrem Leben haben und mehr Raum für Kreativität entsteht.
Ich bin überzeugt, dass sich etwas ändern muss. Der Weg, den wir bislang eingeschlagen haben, zeigt: Raubbau an Mensch und Planet führen in die Krise. So kann es nicht weitergehen! Mit Ihrer Stimme möchte ich mich für einen Wandel stark machen! Für einen neuen, grünen Gesellschaftsvertrag!
und noch mehr...
Im Gespräch mit Daniel Cohn-Bendit und Rebecca Harms, 19.05.09
Carolin bei der Anti-Atomaktion auf dem hannoverschen Weihnachtsmarkt 2008
Carolin 2008 in Gorleben beim Castorprotest











