Pressemitteilung der Laatzener Grünen: Aufruf zur Teilnahme an der Anti-Atom-Demo in Berlin

10.09.2010 - Die Laatzener Grünen rufen zur Teilnahme an der Großdemonstration gegen Atomenergie am 18.09. in Berlin auf. Sie betonen gleichzeitig, wie wichtig das Eintreten für die Erneuerbaren Energien auch in Laatzen ist - gerade jetzt! Sie plädieren für noch mehr Solarenergienutzung und weitere Windräder.

Am 10. September 2010 gaben die Laatzener Grünen angesichts der bundes- und landesweiten Debatte um eine Verlängerung der AKW-Laufzeiten folgende Pressemitteilung heraus:

GRÜNE rufen zur Teilnahme an Anti-Atom-Demo auf: Am 18.09. in Berlin gegen Atomkraft demonstrieren! Für Solarenergie und Windkraft in Laatzen plädieren!

Die Laatzener Grünen rufen zur Teilnahme an der bundesweiten Großdemonstration gegen Atomkraft und die von der Bundesregierung beschlossene Verlängerung der AKW-Laufzeiten am 18. September in Berlin auf. "Wir würden uns freuen, wenn am 18.09. auch möglichst viele LaatzenerInnen in Berlin ihren Unmut über den Atomkurs der schwarz-gelben Regierung lautstark zum Ausdruck bringen würden", so Andreas Quasten, Vorsitzender der Laatzener Grünen.

"Gemeinsam mit einem breiten Bündnis verschiedener Organisationen werden wir in Berlin auf die Straße gehen und das Regierungsviertel umzingeln. Die Mehrheit der BundesbürgerInnen ist gegen eine längere Nutzung der Kernenergie, und daher soll die Bundesregierung unseren Protest genau zu dem Zeitpunkt hautnah zu spüren bekommen, wenn sie das neue Atomgesetz in den Bundestag einbringen wird", sagt Britt Wischhusen, Vorsitzende der Laatzener Grünen.

Es sei allerdings wichtig, nicht nur auf die Risiken der Atomenergie hinzuweisen, so Quasten, sondern man müsse auch die Chancen und Potentiale der Erneuerbaren Energien betonen. Dies gelte auch für Laatzen, wo die Grünen stets für die Nutzung und den Ausbau regenerativer Energien eintreten: Sie wünschen sich Photovoltaik- bzw. Solaranlagen auf den Dächern der Stadt - beim zukünftigen Familienzentrum in Rethen ebenso wie beim Bildungs- und Gesundheitszentrum, das bald in Laatzen-Mitte entstehen wird. Auch sprechen sich die Grünen für weitere Windräder in der Region und im Stadtgebiet aus. "Das Einknicken vor der Atomlobby wird auch zur Folge haben, dass die vier großen Energiekonzerne ihre Vormachtstellung auf dem Energiesektor behaupten oder sogar ausbauen. Dies lässt sich an den aktuellen Reaktionen der Stadtwerke-Vertreter deutlich ablesen", meint Quasten. "Die Grünen plädieren generell für eine dezentrale Energieversorgung."

Die Grünen bieten an, mit Bussen zur Demo und zurück zu fahren. Die Abfahrt ist am 18.09. um 8.30 Uhr ab ZOB Hannover, Karten gibt es in der Geschäftsstelle der Grünen in Hannover, Senior-Blumenberg-Gang 1, für 20 bzw. 10 Euro (ermäßigt). Tel.: (0511) 300 88 66.

Hinweis: Unter "www.gruene-niedersachsen.de" ist die gemeinsame Resolution der Grünen aus den fünf norddeutschen Bundesländern vom 08.09.2010 nachzulesen: "Kein Ausstieg aus dem Atomausstieg!"

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