Grüne: Die Zeit ist reif für eine Passivhaus-Schule

24.05.2006 - Wirtschaftlichkeit und gute Luft gerade auch in Schulgebäuden von Vorteil Nachdem der Passivhausstandard beim Bau von Wohngebäuden, bei Kitas und nun sogar schon bei Verbrauchermärkten in Hannover auf gutem Wege ist, möchten Bündnis 90 /Die Grünen die damit verbundenen Vorteile auch bei Schulen nutzen.

Eleni Mourmouri

Wirtschaftlichkeit und gute Luft gerade auch in Schulgebäuden von Vorteil Nachdem der Passivhausstandard beim Bau von Wohngebäuden, bei Kitas und nun sogar schon bei Verbrauchermärkten in Hannover auf gutem Wege ist, möchten Bündnis 90 /Die Grünen die damit verbundenen Vorteile auch bei Schulen nutzen. Dies ist aus grüner Sicht -wegen der steigenden Energiepreise- nicht nur ein wirtschaftlicher Vorteil.

Eleni Mourmouri, schulpolitische Sprecherin der grünen Ratsfraktion, ist überzeugt: "Gerade dort, wo sich viele Menschen gemeinsam aufhalten, werden die Vorzüge eines Passivhauses besonders zum Tragen kommen. Jeder kennt die dicke Luft in Klassenräumen. Durch die kontrollierte Belüftung wird im Klassenzimmer der Zukunft ohne Zugluft, Kälte oder Lärm von draußen immer gute Luft herrschen. Das wird sich auch positiv auf die Lernatmosphäre und womöglich sogar auf die Leistungen auswirken."

Den Grünen ist es wichtig, mit der Verabschiedung des 40-Millionen-Sanierungsprogramms über ÖPP die Energiekonzepte im Passivhausstandard von vorneherein in den Ausschreibungen zu berücksichtigen. Ingrid Wagemann, grüne OB-Kandidatin: "Dies ist genau der richtige Moment, neben der modernen Finanzierung auch diese zukunftsweisende Bauweise bei Sanierungen und Neubauten von Schulen auf den Weg zu bringen. Wir können uns z.B. sehr gut vorstellen, dass die GS In der Steinbreite die erste komplette Passivhaus-Schule in Hannover sein könnte."

Der beigefügte Zusatzantrag wird im heutigen Schulausschuss mit der Drucksache zur Nachhaltigen Gebäudesanierung auf den Weg gebracht.

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