Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

23.01.2007 - Dette: "Zurückhaltung der E.ON entlarvt umweltpolitische Ziele der Stadtwerke!"

"Es ist ein Skandal, dass die Stadtwerke Hannover mit E.ON nur dann ein neues Kraftwerk errichten wollen, wenn ihnen eingeräumt wird, die Luft mehr als notwendig zu verschmutzen!", ärgert sich Michael Dette, umwelt- und energiepolitischer Sprecher. Dafür wird jetzt sogar die Politik erpresst. "Wir halten diese Vorgehensweise für einen umweltpolitischen Amoklauf, der zusätzlich die Arbeitsplätze der Stadtwerke in Hannover gefährdet!", so Dette. "Signalisiert er doch, dass die Stadtwerke nicht in der Lage sind, auf ökologisch vertretbare Art Energie zu erzeugen." Die gescheiterten und abgebrochenen teuren Spielereien sprechen hier Bände. Dabei gibt es auch bewährte und einfache Möglichkeiten der nachhaltigen Energieerzeugung.

Grüne hatten schon vor über einem Jahr vor den negativen Umweltfolgen eines reinen Kohlekraftwerks gewarnt und auf die umweltschonende Technik der Kraftwärmekopplung in dezentralen Blockheizkraftwerken hingewiesen. "Äußerungen der Chefetage der Stadtwerke, es gäbe keinen Plan B als Alternative zum Kohlekraftwerk bei Hanau, deuten darauf hin, dass diese Art der umweltschonenden Energieerzeugung von den Stadtwerken nie ernsthaft als Alternative in Betracht gezogen wurden.", so Dette.

Interessant an der Partnerschaft zwischen E.ON und Stadtwerken Hannover ist, dass die bisher angeblich treibende Kraft für das gemeinschaftliche Luftverschmutzungskraftwerk, nämlich die E.ON, nun hunderte Millionen Euro in umweltschonende Offshore-Windenergieanlagen investiert und die Stadtwerke alleine lässt.

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