Der sogenannte "Bürgerblock" schießt mal wieder einen Bock ...

14.03.2009 - Der "Bürgerblock" verheddert sich in seiner Sparpolitik bei der notwendigen Einstellung neuer Mitarbeiterinnen.

Wird auch dieser Bock bald vom "Bürgerblock" erlegt ?

Schon mehrfach hat der "Bürgerblock" darauf bestanden, für seine geforderte Einsparsumme von Euro 390.000 bei den Personalkosten und vor dem Hintergrund eines von ihr beschlossenen Wiederbesetzungsverbots von der Verwaltung ein Personalentwicklungskonzept vorgelegt zu bekommen. Gemeint ist allerdings ein Personalbedarfskonzept, denn er will nicht wissen, wie die städtische Mitarbeiterinnen für welche zukünftigen Aufgaben qualifiziert werden müssen, sondern er will wissen, wie viele neue Mitarbeiterinnen verhindert werden müssen. Aussagen zum Personalbedarf sind im Stellenplan allerdings längst niedergeschrieben und müssen dort nur nachgelesen werden. Dort ist auch das vermeintliche Potential an Einsparungen auszumachen (z. B. Altersteilzeit, Mutterschaft, Krankheit, Teilzeit….). Wenn der "Bürgerblock" allerdings hierauf seine Spar-Hoffnungen setzt, ist das ein Hirngespinst: was kalkulierbar war hat die Verwaltung kalkuliert. Alles andere ist Spekulation. Des Weiteren will der "Bürgerblock" nicht einsehen dass von außen auferlegte Mehrausgaben (Tarifbindung, hier weitere Euro 140.000) den Handlungsspielraum bei den Personalkosten sehr einengen. Das planlose Beharren des "Bürgerblocks" führt dann allerdings zu so dummen Situationen, dass z.B. notwendige Einstellungen im Rahmen der Einführung der Doppik (Finanz-/Bilanzbuchhalterin) verhindert werden. Der "Bürgerblock" macht sich damit verantwort- lich, wenn wegen dieser Verhinderungspolitik der Stadt Schäden entstehen.

14.03.2009/ Dieter Strege

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