Seelze - Seelze-Süd

12.08.2009 - Die Verkehrssituation muss entspannt werden!

Eine Lösung für Seelze-Süd muss her, darum haben wir folgenden Antrag gestellt:

Antrag: Kreuzungsbereich B441/K252 sowie Standort Nahversorger

Der Rat der Stadt Seelze möge beschließen, 1) Der Kreuzungsbereich B 441/K 252 im Bereich des Neubaugebiet Seelze-Süd ist durch eine Kreisellösung mit einer Ampelanlage DIREKT am Kreisel zu planen.

2) Für die Ansiedelung eines Nahversorgers sind im Bereich der K 252 östlich gelegen die restlichen Flächen von der Stadt zu erwerben und einem Nahversorger zur Ansiedlung zur Verfügung zu stellen. Ferner ist dieser Bereich ggf. als Mischgebiet auszuweisen und entsprechende Planungen zu ändern.

Begründung: 1) Nach dem Ratsbeschluss einer Nichtverlegung der B441, muss der Kreuzungsbereich B441/K252 endlich sicher, insbesondere für Schulkinder, zu kreuzen sein. Der derzeitige Status Quo ist nicht weiter den Bewohnern von Seelze Süd und den Bewohnern der Südlichen Gemeinden zuzumuten. Wie in den Fachausschüssen besprochen gibt es dafür mehrere Lösungsmöglichkeiten. Durch eine Nichtverlegung der Bundesstraße kann nur die Lösung mit der größtmöglichen Sicherheit in Frage kommen. Dieses ist zweifellos ein Kreisel, der allein schon auf Grund seiner Bauweise zu einer Geschwindigkeitsreduzierung führt. Ferner soll an diesem Kreisel direkt eine Ampelanlage installiert werden, um ein sicheres Queren des westlichen Kreiselendes zu ermöglichen. Wie die Gutachterin in der ABU-Sitzung ausgeführt hat, ist dieses unüblich, aber machbar. Dass durch diese Ampel ein Rückstau im Kreisel entstehen könnte, kann außer Acht gelassen werden, da der ggf. entstehende Rückstau, die Kanalstraße betrifft, die sehr wenig frequentiert wird.

2) Die Ansiedlung eines größeren Nahversorgers zur Deckung der täglichen Einkäufe wurde mit der Fremdnutzung des Nördlichen Baufeldes D verhindert. Hierfür ist Ersatz zu schaffen. Die Stadt verfügt schon über 2 von 4 der nötigen Flächen im Bereich östlich der K 252. Bei Erwerb der fehlenden Flächen kann einem Großversorger die Möglichkeit der Ansiedlung ermöglich werden. Dieser würde dann einen gewissen Abstand zur Einfahrt des Neubaugebietes BA1 und der Kita haben, so dass eine Gefährdung von an deren Verkehrsteilnehmern, ua Kindern durch den zu erwartenden Verkehr minimiert wird. Auch gibt es dadurch keine Schwierigkeiten mit den Haltestellen des Buslinie 573. Die Ansiedlung eines Großversorgers würde der Vermarktung des Baugebietes neuen Schwung geben. Nach der neuesten Statistik der Region über die Kaufkraft steht Seelze mit der vorhandenen Einzelhandelsfläche an letzter Stelle, so dass auch aus dieser Sicht Seelze eine Vergrößerung des Angebotes gut gebrauchen könnte, nicht nur für die hier neu angesiedelten rd. 1000 Bürger, die sicher den Durchschnitt der Kaufkraft in Seelze gehoben haben werden.

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