Grüne: Das Leben als Alleinerziehende ist eine Herausforderung, auch in Hannover!

30.07.2010 - Wagemann: Wir als Kommune müssen weiterhin genau im Auge haben, wie wir allein erziehende Frauen unterstützen können!

"In Hannover sind ca. ein Viertel aller Familien sog. " Einelternfamilien", das heisst fast ausschließlich allein erziehende Mütter mit Kindern. Die Hälfte dieser Familien leben von Transferleistungen! Was das für die gesellschaftliche Lage der Familie bedeutet ist eine oft traurige Wirklichkeit: finanzielle Probleme, mangelnder Zugang zu Bildung, Kultur und Freizeitaktivitäten, soziale Isolation", sagt Ingrid Wagemann, Fraktionsvorstand und jugendpolitische Sprecherin der Grünen im Rat.

"Eine der wichtigsten Aufgaben in diesem Zusammenhang ist eine Unterstützung der Betroffenen mit Maßnahmen, die dazu führen, dass der Zugang am Arbeitsmark und zu qualifizierten Jobs ermöglicht und die Unabhängigkeit von Transferleistungen erreicht wird. Ein gutes Beispiel dafür ist das Projekt SINA in Hannover. Zeit ca. 7 Jahren werden in dem Projekt allein erziehende Frauen unterstützt, die die Möglichkeit bekommen, sich beruflich zu qualifizieren um in den Arbeitsmarkt einzusteigen. Das ist ein sehr wichtiger Schritt um das Selbstwertgefühl der Frauen und deren Familien zu verbessern und die Teilnahme an einem gleichberechtigten gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen", so Wagemann.

"Unser Interesse als Grüne im Rat der Stadt ist es, allein erziehende Mütter mit allen kommunalen Möglichkeiten zu unterstützen. Dazu zählt unser Einsatz für den Hannover-Aktiv-Pass. Dazu gehört aber insbesondere, dass ein solches Angebot wie SINA, ausreichend und qualifiziert begleitet, weiterhin zur Verfügung steht und bei Bedarf ausgeweitet wird", sagt die grüne Jugendpolitikerin.

Hintergrund:

HAZ- Artikel "Immer mehr erziehen allein" und Neue Presse- Artikel "Alleinerziehende sind besonders oft arm" vom 30.07.10

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