Klawunde: Kinderbetreuung auch über Gemeindegrenzen hinweg ermöglichen

20.06.2006 - Grüne fordern flexible und unbürokratische Vergabe von Betreuungsplätzen

Die Grünen in der Region Hannover fordern, dass Kinderbetreuung auch über die Stadt- und Gemeindegrenzen hinaus möglich sein soll. "Es muss Schluss sein mit der Kleinstaaterei bei der Kinderbetreuung. Wenn Eltern beispielsweise aus Velber, als Ortsteil von Seelze, ihr Kind in Hannover in eine Ganztagsbetreuung am Arbeitsplatz bringen möchten, wird dies mit der Begründung abgelehnt, dass die Stadt Seelze für die Betreuung zuständig ist. Wir brauchen daher eine flexible unbürokratische Platzvergabe, die nicht an den Gemeindegrenzen halt macht", begründete die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Regionspräsidentschaftskandidatin der Grünen Doris Klawunde den Vorstoß.

Zur Erreichung dieses Zieles wollen die Grünen zusammen mit der SPD die Regionsverwaltung in einem Antrag auffordern, mit den Städten und Gemeinden Verhandlungen aufzunehmen, um eine einheitliche Regelung zu erreichen. Klawunde: "Es müssen Kriterien entwickelt werden, die eine die Gemeindegrenzen überschreitende Kinderbetreuung in begründeten Fällen ermöglicht. Ein Kriterium könnte z.B. die berufsnahe Betreuung oder ein besonderes pädagogisches Angebot z.B. in Integrationskitas sein. Wer ernst machen will mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, darf den Betroffenen nicht unnötig Steine in den Weg legen. Die Region und die 21 Städte und Gemeinden sind nun gefragt eine praktikable Lösung im Sinne einer besseren und flexibleren Betreuung zu finden."

Anlage Antragsentwurf:

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