Passivhaus-Kita Wülfeler Bruch
10.06.2005 -
Die Stadtverwaltung realisiert die im Neubaugebiet Wülfeler Bruch/ Höltjebaumstraße/ Stadtteil Seelhorst geplante Kindertagesstätte als Passivhaus. Der enercity-Fond proKlima wird frühzeitig in die Planung und bezüglich der Fördermittel einbezogen.
Begründung:
Der Bebauungsplan Nr. 1450/"Wülfeler Bruch" setzt bereits einen Standort für den Neubau einer Kindertagesstätte fest, der nun aufgrund entsprechender Nachfrage genutzt werden soll.
Der Passivhausstandard bietet deutliche Vorteile: langfristig niedrige Energieverbräuche, in der Folge geringe Heizkosten sowie kinderfreundliche Raumluftqualität durch eine kontinu-ierliche Be- und Entlüftung. Ein weiterer Vorteil, der aktuell an Stellenwert gewinnt, sind die sehr geringen Schadstoffemissionen infolge des dämmbedingt stark reduzierten Heizbe-darfs.
Die von der CDU beantragte und am 16. Februar 2005 im Rahmen einer öffentlichen Sondersitzung durchgeführte Anhörung zum Thema "Kindertagesstätten im Passivhausstandard" hat deren Vorteile bestätigt.
Dadurch, dass überwiegend Erzieherinnen in der Kindertagesstätte beschäftigt sein dürften, käme die Raumluftqualität mehr weiblichen als männlichen Beschäftigten zu Gute.
Mit dem Standort Höltjebaumstraße wäre eine zweite Kindertagesstätte in der Stadt Hannover als Passivhaus zu realisieren (vgl. Ds 2491/2004 - eventuell Standort Kindertagesstätte Große Pranke im Stadtteil Marienwerder).











