Schlechte Schulbildung durch Föderalismus ?

24.01.2009 - Diese These drängt sich nach immer wieder auflodernden Schwelbränden in der strittigen Frage der Schulpolitik und der Studiengebühren auf. Anlässlich der heutigen Schüler/Studentendemo wird der nachfolgende Artikel zur Diskussion gestellt.

Die Bildung braucht den Wind von der richtigen Seite.....

Uetze |
Sechzig Jahre nach Kriegsende ist der alte Föderalismus ein Auslaufmodell. Deutschland präsentiert sich im Herzen Europas selbstbewusst aber nicht selbstherrlich. Nach der überstandenen Wiedervereinigung lastet ein riesiger Schuldenberg auf der ganzen Republik.

16 Bundesländer sind zuviel; Zuviel an Stellen, Verwaltung und auch ein großes Stück an Behinderung der demokratischen Prozesse des alten Systems.

Wir brauchen keine 16 Parlamente, Ministerpräsidenten und Minister. Viele Menschen kämpfen um Arbeit, um das tägliche Leben. - Ja selbst die Bildung ist praktisch in 16 Kategorien aufgeteilt. Die Kultusministerkonferenz hat es im zähen Ringen zu einer neuen Deutschen Rechtschreibung gebracht und dafür knapp 10 Jahre gebraucht.

Wozu ? - Warum ist ein Bildungsabschluss, egal welcher, in z.B. Hannover immer noch weniger wert als einer in München, Leipzig oder Bonn ? Hier ist das Bildungsungleichgewicht zu beheben. Mit Blick auf Europa und dem europäischen Wettbewerb, auch in der Bildung, sind wir gehalten schnell zu reagieren, sonst bleiben wir immer hinten.

Vier oder fünf Bundesregionen zum Regieren würden ausreichen. Stadtstaaten müssen integriert werden, egal wieviel Geld Bremen, Hamburg oder Berlin haben oder auch nicht.

Die Landtage und der Bundestag in der jetzigen Form müssen abgeschafft werden. Wir brauchen eine gesunde Demokratie mit engagierten Menschen vor Ort, dann in neuen Stadtregionen wie z.B. Hannover. - Es sind bereits Metropolregionen im Gespräch.

Mit dem starken Blick nach Europa müssen wir Ressourcen mobilisieren um im Wettbewerb zu bleiben.

Lasst uns die Deutsche Einheit auch in der Bildung und Chancengleichheit schaffen. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden immer noch in den Wind geschrieben. Wir brauchen das Rad nicht neu zu erfinden, wenn wir in Sachen Schule und Bildung nach vorne wollen.

Finanziert werden muss das Ganze durch die Abschaffung der vielen überflüssigen Parlamentarierplätze und internen Verwaltungen.

Durch Zusammenlegung von Ämtern und durch die natürlichen Pensionen und Umorientierungen der involvierten Menschen dürfte es einige Jahre mit einer kompletten Umstrukturierung dauern.

Aber - Als Anfangsmaßnahme sollte das Ziel sein:

in jeder Legislaturperiode eines der noch in Bonn bestehenden Doppelministerien aufzugeben und komplett nach Berlin umzuziehen.

Wir stehen vor einer großen Zukunftsaufgabe im ganzen Land. Es ist eine kluge Investition in die Zukunft unserer Kinder und unserer Menschen

Bildung muss Bundesangelegenheit werden. Wir müssen in Deutschland nach innen und aussen mit Einer Stimme in Bildung, Ausbildung und Studium sprechen:

....und am Ende sollte das Gütesiegel:

Made in GERMANY



als international angesehenes Top - Qualitätsmerkmal für eine solide und einheitliche Schul- und Studienausbildung in Deutschland stehen.


Vielen Dank

Thomas Faßbender

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