Seelze- Jugendarbeit

16.03.2007 - Wenn auch in kleinen Schritten - man kann was bewegen!

Auch, wenn solche Sätze wie: hatten wir schon - gefallen sind, die Jugendarbeit wird überdacht! Damit ist mit dem Antrag der Grünen im Rat der Stadt was erreicht!

Leinezeitung 15.3.2007: Stadt arbeitet an neuem Konzept für die Jugend

Es soll geprüft werden, ob Angebote in den Dörfern möglich sind

Von Frank Walter Seelze. Das Konzept der Stadt zur Förderung Jugendlicher wird überarbeitet. Stadtjugendpflegerin Edda Apitz teilte im Ausschuss für Bildung und Freizeit mit, dass sie das neue Konzept voraussichtlich im Mai vorstellen werde. Auf Betreiben der Grünen soll die Jugendpflege prüfen, ob auch in den dörflichen Stadtteilen wieder offene Jugendarbeit geleistet werden soll. Die Jugendarbeit in den Dörfern dürfe nicht allein auf den Schultern der Vereine und der Ortsfeuerwehren lasten, erläuterte Ralf Marter (Grüne) die Stoßrichtung des Antrags - und handelte sich damit Protest vom beratenden Mitglied Peter Rothbart ein: "Jugendarbeit in den Ortschaften wäre zusätzliche Konkurrenz für die funktionierende Jugendarbeit der Vereine", gab er zu bedenken. Deshalb müsse man genau prüfen, wo dies abseits von Seelze, Letter und Lohnde noch sinnvoll sei. Wolfgang Gail (CDU) erinnerte an misslungene Versuche in der Vergangenheit. Damals habe es zu wenig Resonanz auf offene Jugendarbeit in den Dörfern gegeben. Farid Oucherif (FDP) sprach sich dafür aus, die Angebote nicht quotenmäßig zu regeln, sondern entsprechend der Nachfrage zu gestalten. Karin Albrecht (SPD) sprach die Personalproblematik an. Um in den Dörfern etwas anbieten zu können, müsse man entweder das Personal der Jugendpflege aufstocken oder jemanden aus Seelze, Letter oder Lohnde abzweigen, der sich darum kümmere. Letztlich einigten sich die Ausschussmitglieder darauf, dass die Jugendpflege Nachfrage und Machbarkeit prüfen und die Ergebnisse ins neue Konzept einfließen lassen soll.

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