Grüne: Kunst im öffentlichen Raum sollte in städtebaulich wichtigen Bereichen berücksichtigt werden
13.07.2012 - Kluck: Der Umgang mit den Busstops berührt die Städteplanung
Kunst im öffentlichen Raum hat auch immer etwas mit Wertschätzung zu tun die eine Stadt der Kultur und ihren StadtbewohnerInnen entgegenbringt. Sie trägt dazu bei, dass Städte lebendiger und urbaner werden, sie stiftet Kommunikation und Identifikation.
Dies gilt besonders für die Busstops, an denen sich im wahrsten Sinne des Wortes Menschen treffen und wie an der Lindener Haltestelle Nieschlagstraße durch die besondere akustische Installation sogar über Distanzen unterhalten können. „Was mit den Busstops insgesamt passiert, nicht nur mit dem Mendini-Busstop, ist deshalb auch unter städteplanerischen Aspekten, wie der Gestaltung des öffentlichen Verkehrs, wichtig.“ sagt Oliver Kluck, kulturpolitischer Sprecher der Grünen im Rat der Stadt Hannover.
Im Rahmen der Stadtbildgestaltung spielt die Kunst im öffentlichen Raum eine große Rolle, insbesondere in Hannover. Mit 200 Objekten und Skulpturen weist die Stadt eine sehr große Dichte auf. Diese Kunst kann man nicht einfach in die Landschaft oder ins Stadtbild stellen, ohne dass sie ihre Wirkung und Bedeutung verliert. Standorte müssen unter stadtgestalterischen und künstlerischen Gesichtspunkten ausgewählt werden. In die Planung der Linie 10 sollten daher dringend sowohl die StadtentwicklungsplanerInnen als auch die KünstlerInnen einbezogen werden. Es wäre auch ein anderer Standort für den Mendini-Busstop denkbar, die Umgebung muss aber der Wirkung des Objekts entsprechen,“ sagt Kluck.
Hintergrund: Tageszeitungen vom Mittwoch, den 11. Juli und Donnerstag, den 12. Juli:
- Halten nur ohne Kunst? (NP, 11. Juli)
- Bleibt die Kunst auf der Strecke? (NP, 11 Juli)
- Hannover fordert Erhalt aller neun Busstops (NP, 12. Juli)
Bündnis 90 / Die Grünen im Rat der Stadt Hannover
Oliver Kluck
Kulturpolitischer Sprecher











