Grüne fordern Gelände für Crossradfahren

30.01.2008 - Bindert: "Mit einem eigenen Areal soll auf die Bedürfnisse der Aktiven reagiert werden."

Crossradfahren - auch unter dem Begriff "Querfeldeinfahren" bekannt - soll auf einem eigens für diese Zielgruppe präparierten Gelände ermöglicht werden.

"Hierfür ist es notwendig, ein möglichst modelliertes Gelände mit unterschiedlicher Bodenbeschaffenheit, z.B. Sand oder Weichboden herzurichten. Damit dieses Gelände den Vorstellungen der Crossbiker entspricht, werden sie in die Suche nach einem Ort und in die Gestaltung des Geländes eingebunden", erläutert Mark Bindert, sportpolitischer Sprecher der Grünen.

Inzwischen hat sich das Crossradfahren zu einem beliebten Breitensport entwickelt. Die Anzahl der Aktiven nimmt zu: In Hannover gibt es ca. 1.000-1.500 aktive CrossradfahrerInnen.

"Leider gibt es immer wieder mal Konflikte, wenn Crossradfahrerinnen und -fahrer durch Wald, Wiesen und Parks fahren und mit ihrem kraftvollen Fahrstil andere Personen behindern", fügt Bindert hinzu. "Mit einem eigenen Areal zur Ausübung des Sportes, soll eine Entzerrung erreicht werden."

Hintergrund:

Mit einem rot-grünen Antrag "Standort für CrossradfahrerInnen" wird die Verwaltung aufgefordert, eine geeignete Strecke bzw. ein geeignetes Gelände zu finden. Der Antrag wird am 11.Februar 2008 in den Sportausschuss eingebracht.

Das Crossradfahren ist eine andere Art des Rennradfahrens, das den ganzen Körper beansprucht: Fahren, abspringen, Rad schultern, laufen, wieder aufspringen, Gleichgewicht halten. Als Leistungssport ist es noch nicht sehr anerkannt, aber als Breitensport findet es vermehrt Zuspruch.

Seit mehr als 10 Jahren gab es wiederholt Konflikte zwischen FahrerInnen und Verwaltung, die durch politische Begleitung bisher beigelegt werden konnten.

Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Mark Bindert, 0171/ 9 555 315

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