Seelze- Süd

15.05.2012 - Grachten in Seelze-Süd - die Zukunft

Endlich wird etwas für die Erhaltung und Pflege der Grachten getan, das eine nachhaltige Lösung ist. Dabei dient das einzusetzende Geld endlich quasi einer Fertigstellung der Grachten, denn ursprünglich sollte ja ein Anschluss an den Kanal erfolgen. Dieses kann nun durch das Verbleiben der 441 an gegebener Stelle nicht erfolgen.

Die Grachten geben dabei nicht nur einer Straße in Seelze-Süd einen Namen. Sie sind das Sinnbild des Entstehens dieses Bereiches in Seelze: Wohnen am Wasser – wohnen an der Gracht. Der von der Verwaltung vorgebrachte Vorschlag ist offensichtlich sowohl kostengünstig als auch sachlich sinnvoll.

Die Straßen in Seelze-Süd werden über die nicht wasserführenden Grachtteile entwässert. Zusätzlich erfolgt hierüber die Entwässerung des Grünzuges vom Oberflächenwasser, da hier wegen des Untergrundes (Ton-Schichtwasser) das Wasser sonst nicht abfließen würde.

Würde man die Grachten entfernen und durch Grün-/Gartenflächen ersetzen, so wären die gerade fertig gestellten Straßen aufzureißen, um die Voraussetzung zum Auffangen des Regenwassers zu schaffen. Dazu müsste man die Baulichkeiten der Grachten selbst für nicht wenig Geld entfernen. Dazu kommt, dass jede Form einer Grünfläche Folgekosten hat – die Pflege. Diese Kosten wären Dauerkosten! Der Vorschlag der Verwaltung ist also kostengünstig, eine dauerhafte Lösung, verschönernd und somit rundum sinnvoll.

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